Risse in Decken
und Wänden, in Putz und Mauerwerk treten fast immer im Rahmen von Bauschäden an
Neu- und Altbauten auf. In den meisten Fällen sind mehrere Ursachen am
Schadensbild beteiligt. Wenn durch Risse Feuchtigkeit oder Wasser oder
aggressive Medien in das betreffende Bauteil oder ins Bauwerksinnere eindringen
können, sind Folgeschäden vorprogrammiert und die technische
Gebrauchstauglichkeit beeinträchtigt.
Risse sind
deshalb weitgehend durch umsichtige Bemessung der Bauteile, kluge
Werkstoffauswahl und konstruktive Maßnahmen möglichst zu reduzieren. Dabei
stellen Außenputze besonders hohe Anforderungen an Planer und Ausführende. Zum
Beispiel ist die Kenntnis der Material- und Formänderungseigenschaften eine
notwendige Voraussetzung für die sachkundige Analyse sowie Risssanierung.
Weiterhin sind in
den letzten Jahren zahlreiche Normen und Richtlinien zum Thema Mauerwerk und
den damit verbundenen Baustoffen wie Putz- und Mauermörtel überarbeitet, aktualisiert
oder neu herausgegeben worden, deren inhaltliche Aussagen in Planung und
Ausführung umgesetzt werden müssen.
Ursachenermittlung, Vermeidung und Sanierung von Rissen; Praxisbeispiele für putzgrund-, putz- und
konstruktionsbedingte Risse in Putz und Mauerwerk sowie WTA-Merkblätter im
Kontext hierzu stehen im Mittelpunkt der Tagung unter der Leitung von Frau Dr. Monika Jennes,
IBK-Zweigstelle Brandenburg.
Der Veranstaltungsort ist das Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer Berlin, Mehringdamm 14, 10961
Berlin. Eine begleitende
Fachausstellung und themenbezogene Diskussionen sind weitere Bausteine dieser
Tagung.
Weitere Informationen zu dieser anerkannten Fort- und
Weiterbildungsveranstaltung mit Programmfolge, Veranstaltungsort, Teilnahmegebühren usw. können dem Programmheft (angehängte PDF-Datei) entnommen werden.